Grußwort der Gemeindeleitung

Jes. 53, 4: „Jedoch unsere Leiden – er hat sie getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen.“

Am Sonntag, 21. April, feiern wir in diesem Jahr das Osterfest. Wir werden gedenken, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Jesus lebt – er ist wahrhaftig auferstanden. Wir werden uns freuen, dass er uns unsere Sünden vergeben und uns durch Glauben gerecht gesprochen hat. Doch wollen wir nicht vergessen, dass der Auferstehung unseres Herrn sein Leiden und sein Tod vorausgingen. Er hat sein Leben hingegeben für uns. Um das zu betonen, wollen wir dieses Jahr am Karfreitag erstmals einen Passionsgottesdienst feiern.

Was bedeutet sein Leiden für uns? Jesaja 53, 4 macht es deutlich: Er ließ sich verhöhnen, er ließ sich auspeitschen, er ließ sich anspucken, er ließ sich ans Kreuz schlagen, um unsere Leiden, unsere Krankheiten und unsere Schmerzen zu tragen. Wohin sollen wir unsere Schmerzen, unsere Schwachheit, unsere Krankheit, unsere Scham und all unser Herzensleid bringen? Zum ihm ans Kreuz. Glaube nur: er nimmt es dir ab. Mehr noch: wir selbst hätten Strafe verdient für unsere vielen Sünden. Doch die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden (Vers 5). Wir wollen daher des Gekreuzigten nicht nur gedenken. Vielmehr wollen wir ihm von ganzem Herzen glauben und ihm unser Leben bringen, auf das wir Frieden und Heilung von ihm empfangen. Der heilige Geist bringe uns zur Buße, wo Umkehr zu unserem Herrn notwendig ist. Er schaffe ins uns allen ein österlich gesinntes Herz und stärke unseren Glauben an Jesus Christus, unseren Erlöser!

Eure Gemeindeleitung